Rainer Olzem - arge-geologie.de

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Naturkatastrophen – Fazit einer Hysterie

Die Erde, ein lebendiger Planet

Wie uns das Erdbeben in Nepal in jüngster Vergangenheit vor Augen geführt hat, ist die Erde ein lebendiger Planet. Erdbeben, Erdrutsche, Vulkanausbrüche und Tsunamis als geologische Phänomene sind allgegenwärtig.

Weltweit ereignen sich etwa 170.000 Erdbeben pro Jahr, davon 1.500 mit einer Magnitude von 5 und mehr nach der Richter-Skala. Extrem starke Beben ab einer Stärke von 7 erschüttern die Erde etwa 20 mal im Jahr.

Von den rund 1.350 aktiven Vulkanen auf der Erde werden 500 zu den tätigen Vulkanen gezählt. Etwa 50 davon brechen jedes Jahr aus.

In den letzten 200 Jahren haben sich mehr als 2.000 Tsunamis gebildet, davon 26 mit Wellenhöhen größer als 30 m. Die mit 500 m höchste gemessene Welle wurde von einem gewaltigen Erdrutsch in der Lituja-Bay in Alaska verursacht. Wahrscheinlich war das aber nur ein unbedeutendes Ereignis im Vergleich zu den Folgen des mutmaßlichen Meteoriteneinschlags am Ende der Kreidezeit, dessen Tsumani beim Auflaufen auf die Küste auf 2,2 km Höhe geschätzt wird.

In der Hitliste der Naturkatastrophen liegen jedoch Waldbrände an erster Stelle, gefolgt von Überschwemmungen, Seestürmen und Heuschreckenplagen, erst danach kommen Erdbeben und Vulkanausbrüche. Für die Menschheit glücklicherweise seltene, in geologischen Zeiträumen jedoch häufige Naturereignisse sind Einschläge von Kometen und Asteroiden auf der Erde.

Allein in Kanada ereignen sich jedes Jahr mehr als 8.000 Waldbrände und in den USA werden jedes Jahr 1.200 Tornados gezählt. Unzählige große und kleine Sturmfluten haben die Küsten an Nord- und Ostsee in den vergangenen Jahrhunderten geprägt, Küstenverläufe einschneidend verändert und Inseln entstehen und verschwinden lassen. Heuschreckenschwärme fressen mit bis zu 250 Milliarden Individuen schon seit alttestamentarischen Zeiten ganze Landstriche kahl.

20.000 Meteoriten bombardieren jedes Jahr die Erde, die wenigsten hinterlassen jedoch Spuren. Große Brocken mit mehr als 500 m Durchmesser treffen die Erde alle 500.000 bis 10 Millionen Jahre.

Das große Erdbeben von 1906 legte San Francisco in Schutt und Asche (wikipedia)

Die Rolle der Medien

Nachrichten jagen um den Globus schneller als je zuvor, es vergeht kaum eine Woche ohne Bilder und Kommentare zu Naturkatastrophen.

Die gegenwärtige Berichterstattung in den Medien erzeugt das Bild einer immer gefährlicher werdenden Welt, die immer häufiger von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Aber ist das wirklich so? Oder werden aufgrund der intensiveren Wahrnehmung, des rasanten Bevölkerungswachstums und der steigenden Flächeninanspruchnahme in ohnehin gefährdeten Gebieten nicht einfach immer mehr Naturereignisse zu Naturkatastrophen?

Durch eine perfekte globale Kommunikation mit nie gekannter Aktualität gehen die Katastrophenmeldungen in Echtzeit um die Welt und erzeugen Interesse, Vojeurismus und Betroffenheit. Ganz im Sinne der Nachrichtenindustrie, denn Information ist niemals kostenlos. So kommt es in der Bevölkerung zu einer oft grotesk unangemessenen Einschätzung natürlicher Prozesse.

In einer bekannten TV-Talkshow echauffierte sich jüngst eine populäre Schauspielerin, deren Name mir grade entfallen ist, in aller Öffentlichkeit, dass es die Menschheit nun endlich so weit gebracht hätte, sich selbst zu vernichten. Und keiner der prominenten Anwesenden widersprach, alle schwiegen oder nickten anerkennend. Das Thema war der Tsunami im Indischen Ozean Weihnachten 2004!!

Waldbrand 2003 im Simi-Valley, Kalifornien
Ausbruch des Pinatubo/Philippinen, 1991
Tornado vor Mallorca

Naturereignisse und Naturkatastrophen

Kein noch so großes Naturereignis wird jedoch zur Katastrophe, wenn es eine Gegend trifft, in der es keine Menschen oder menschlichen Einrichtungen gibt. Wen kümmert ein heftiger Vulkanausbruch in einem unbesiedelten Gebiet in Alaska oder ein Orkan in der Antarktis außer Wissenschaftlern? Zu einer Naturkatastrophe gehören stets zwei Dinge: ein Naturereignis und Menschen mit ihrem Hab und Gut. Es ist also erst der Mensch, der ein Naturereignis zu einer Naturkatastrophe macht. Hier sei auf die Veröffentlichung von Wolfgang Kron von der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, Fachbereich GeoRisikoForschung (in: Z. Wasser + Boden, 55/7+8, 40-45, 2003) verwiesen. Dort findet sich der Satz: Nicht Erdbeben töten die Menschen; es sind die einstürzenden Häuser, welche die Leute umbringen.

Der Klimaforscher Prof. Heinz Miller vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven sagte in der ZEIT Nr. 24 vom 06.06.2007: Klima lässt sich nicht schützen und auf einer Wunschtemperatur stabilisieren. Es hat sich auch ohne Einwirkungen des Menschen oft drastisch verändert. Das Klima kann nicht kollabieren, Natur kennt keine Katastrophen. Was wir Menschen als Naturkatastrophen bezeichnen, sind in Wahrheit Kulturkatastrophen – weil unser vermeintlicher Schutz vor äußeren Unbilden versagt. Wer Häuser dicht am Strand, am Fluss oder in Lawinengebieten baut, muss mit Schäden rechnen.

Und Prof. M. J. Müller vom Institut für Geographie der Uni Flensburg stellt in seiner Veröffentlichung „Naturkatastrophen als geophysikalische Vorgänge“ fest: Ohne Menschen gibt es keine Katastrophen.

Die Wirklichkeit

Die Zunahme von geogenen Naturereignissen schließt die Münchner Rück aus. Zugenommen haben dagegen die Versicherungsleistungen. Das Erdbeben mit Magnitude 7 in der japanischen Stadt Kobe, das 1995 große Teile der Stadt in Schutt und Asche legte, in dessen Folge 6.434 Menschen starben, 44.000 Menschen verletzt und 300.000 Menschen obdachlos wurden und 300 Brände entstanden, kostete noch die vergleichsweise geringe Versicherungssumme von 3 Mrd. US $. In Kobe waren nämlich 1995 nur 3% der betroffenen Menschen gegen Erdbeben und ihre Folgen versichert. Heute ist deren Zahl weitaus höher und die Versicherungsleistungen würden bei einem ähnlichen Ereignis schier ins Unermessliche laufen. Der tatsächliche damalige Gesamtschaden wird auf 100 Mrd. EUR geschätzt.

Erdbeben und Vulkanausbrüche nehmen nach Anzahl und Heftigkeit weltweit nicht zu. Und die durch Erdbeben und Erdrutsche verursachten Tsunamis ebenfalls nicht. Es gibt keine einzige seriöse Quelle, die das Gegenteil behauptet.

Aber wie sieht es mit Waldbränden, Tornados, Sturmfluten und Überschwemmungen aus? Eine Untersuchung von Waldbränden an der Südseite der Alpen zeigte, dass mehr als 90% der Brände durch den Menschen absichtlich oder unabsichtlich gelegt wurden, 8,6% wurden durch Blitzeinschlag und der Rest durch Sonneneinstrahlung in Verbindung mit großer Trockenheit verursacht. Weltweit haben Waldbrände zu 95% nicht natürliche Ursachen, sie werden vorsätzlich durch Brandrodung, Brandstiftung oder durch Unachtsamkeit, Lagerfeuer und weggeworfene Zigarettenkippen verursacht.

Alle renommierten Meteorologischen Dienste bestätigen eher eine Abnahme von Sturmfluten, Orkanen und Überschwemmungen (hier).

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie schreibt:

In den vergangenen 40 Jahren sind Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste weder häufiger noch schwerer geworden. Lediglich in den 90ern trat eine deutliche Häufung auf, die aber nur von kurzer Dauer war.

Auch der Deutsche Wetterdienst kann keinen signifikanten Trend beobachten:

Bei extremen Wetterereignissen sind in Deutschland hingegen bisher keine signifikanten Trends zu beobachten gewesen. Auch solche Ereignisse wie die Hochwassersituation 2002 gehören zum normalen Repertoire unseres Klimas.

Sogar das IPCC bekennt:

"Das IPCC konnte auf globalem Niveau keinen Trend bei den Extremwetterereignissen erkennen und zuordnen" (Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.137).

Entgegen anders lautenden Horrorszenarien hat bisher die weltweite Häufigkeit und Heftigkeit von solchen Wetterereignissen nicht zugenommen. Wie sollten sie auch zunehmen, denn Sturmereignisse entstehen durch den meridionalen Temperaturunterschied zwischen den Subtropen und den Polarregionen. Glaubt man der Treibhaustheorie, so soll sich die Polarregion doppelt so schnell erwärmen wie die Subtropen. Dadurch würde der meridionale Temperaturgradient abnehmen und die Voraussetzung für die Orkanbildung geringer werden.

Auch die Prophezeiung, die Hochwasserwahrscheinlichkeit werde sich in naher Zukunft verzehnfachen, weil durch eine globale Erwärmung Niederschläge im Gebirge vermehrt als Regen und weniger als Schnee fallen, entbehrt einer wissenschaftlichen Logik. Starke Hochwässer haben meist zwei Voraussetzungen, die zeitlich zusammenfallen müssen: Schneeschmelze und starke Regenfälle. Logischerweise würde eine verringerte winterliche Schneeansammlung in den Bergen die Hochwasserwahrscheinlichkeit vermindern und die Abflüsse eher vergleichmäßigen.

Die Ausdehnung des Ozonlochs schwankt im Jahresrhytmus und zeigt keinen signifikanten Trend zur Verringerung
Löcher, wohin man auch sieht

Und wenn der Mensch eine Katastrophe erfolgreich abzuwenden glaubt, dann war das wieder nichts. Eine der wenigen umweltpolitischen Erfolgsgeschichten der Menschheit gerät ins Wanken. Ozonlöcher (und hier) sind der Atmosphärenforschung schon seit dem internationalen geophysikalischen Jahr 1957 bekannt. Ozonlöcher gibt es deshalb, weil die Sonne an den Polen - besonders während des polaren Winters - schräg einstrahlt und nicht mehr ausreichend Energie für den Ozonaufbau aus Sauerstoff vorhanden ist. So die einfache Erklärung.

Nach einer neuen Studie wird die Ozonkonzentration stark von der kosmischen Strahlung beeinflußt. Hohe kosmische Strahlungsintensität geht dabei mit geringer Sonnenaktivität und geringer Ozonkonzentration einher. Die Ozonwerte in der Atmosphäre werden seit 1935 in Tromsö/Norwegen gemessen. Die Messwerte liegen in einer natürlichen Schwankungsbreite von +/-15% und stehen in einem exakten Verhältnis zum Jahresrhytmus von Sommer und Winter sowie der Sonnenaktivität.

Heute bestreiten immer mehr Wissenschaftler die allgemein akzeptierte Meinung einer anthropogenen Ozonzerstörung. Die Veränderung der Ozonkonzentration der Stratosphäre ist nach heutigen Erkenntnissen eher ein natürliches, multikausales Phänomen. Tatsache ist aber auch, dass damals die Patente der Chemischen Industrie zur Herstellung von FCKW ausliefen und die Chemische Industrie die Forschungen zur Zerstörung der Ozonschicht durch FCKW gesponsert hatte. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Die Chemiker Crutzen, Molina und Rowland erhielten für ihre Forschungen zum Abbau des Ozons durch FCKW den Nobelpreis. Doch wie die Boni in der Bankenwelt werden auch Nobelpreise oft voreilig vergeben.

Des einen Schaden ist des anderen Nutzen

Vor 65 Ma ließ ein Asteroid den Sauriern keine Chance...
...oder fanden die riesigen Tiere auf der Arche keinen Platz ...
... oder war alles doch ganz anders?

Als vor gut 2 Milliarden Jahren durch die Entstehung der Photosynthese aggressiver Sauerstoff in die Erdatmosphäre gelangte, war es das Todesurteil für die damalige Lebewelt, die in einer Atmosphäre aus Methan, Ammonium, Wasserstoff und Wasserdampf lebte, weitgehend ohne Sauerstoff. Und dieses alte Leben hatte die Erde 2 Milliarden Jahre bevölkert.

Als vor 65 Millionen Jahren an der Kreide-Tertiär-Grenze ein außerirdischer Himmelskörper die Saurier auslöschte – so die Theorie – war das eine Katastrophe für die bis dahin erfolgreichste Tiergruppe überhaupt, ließen sie doch über fast 200 Millionen Jahre kaum tierische Konkurrenz zu. Der Spruch: Ausgestorben, zu viel Panzer, zu wenig Hirn ist nicht erst seit der Zeit der Ostermärsche grundfalsch.

In einer sauerstoffreichen Atmosphäre konnte sich Leben entwickeln, wie wir es heute kennen und ohne den Meteoriteneinschlag gäbe es auch uns nicht. Sollen wir nun bedauern, dass ganze Lebewelten vernichtet wurden? Es ist selten ein Gewinn ohne des anderen Schaden.

Paradiesische Zustände

Wenzel Peter (1745-1829): Paradies - als Raubtiere noch Vegetarier waren

Im Internet fand ich unter „Stiftung Paradiesbau auf Erden“ die folgende Aussage: So wie Krankheiten aller Art unerwünscht sind, so sind auch Naturkatastrophen aller Art unerwünscht. Weder sind Naturkatastrophen biologisch erforderlich, noch besteht für sie Bedarf. Genau so, wie die Gesundheit des Menschen ein Sollzustand ist, so gibt es auch einen klimatischen Sollzustand auf Erden.

Welch eine fundamentale Verkennung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge! Erstens werden hier offensichtlich Naturereignisse mit Naturkatastrophen gleichgesetzt, zweitens wird aus völliger Unkenntnis übersehen, dass geogene Naturereignisse unabdingbare Voraussetzung allen Lebens auf unserer Erde sind und drittens wird von einem klimatischen Sollzustand auf Erden gesprochen, den es in keiner geologischen Epoche jemals gegeben hat.

Lebenswichtige Naturereignisse

Impakthäufigkeit und Einschlagsenergie der Himmelskörper

Im Gegensatz zu kosmischen Körpern, die ihre ursprüngliche Oberfläche weitgehend unverändert beibehalten haben (primäre Kruste, Beispiel Mond) und solchen, die vulkanisch überprägt wurden (sekundäre Kruste, Beispiele Mars und Venus), besitzt unsere Erde eine Kruste, die sich aufgrund der Plattentektonik stetig verändert und erneuert (tertiäre Kruste). Auswirkungen der Plattentektonik sind Vulkanausbrüche, Erdbeben und deren Folgeerscheinungen.

Vulkane spucken seit Urzeiten Wasserdampf, Kohlendioxid, Chlorgas, Stickstoff, Wasserstoff, Schwefelwasserstoff, Schwefeldioxid und weitere Gase aus. Bei der Abkühlung der frühen Erdoberfläche kondensierte der Wasserdampf und sammelte sich in den Ozeanen. Übrigens verlor der Erdmantel, aus dem das Wasser stammt, zur Bildung der Ozeane nur 0,031% seiner Masse.

Eine weitere Quelle des Wassers auf der Erde sind Kometen und Asteroiden, die auf der Erdoberfläche einschlagen und bis zu 10% Wasser enthalten können. Die jährlich auf diese Weise auf die Erde gelangende Wassermenge wird auf 0,0021 mm geschätzt. Die mehr als 4 Milliarden Jahre der Erde würden also ausreichen, um allein durch extraterrestrische Einschläge alle irdischen Ozeane mit Wasser zu füllen.

Vulkane haben auch unsere Atmosphäre geschaffen und entscheidend geprägt: Wasserdampf bildet Wolken, die Sonneneinstrahlung reflektieren und Sonnenenergie speichern, Kohlendioxid ist ein unverzichtbarer Pflanzennährstoff und damit eine der wichtigsten Grundlagen allen Lebens - das Gas des Lebens. Schwefeldioxid – ein Drittel der Menge in der Troposphäre stammt aus Vulkanen - bildet winzige Schwefelsäuretröpfchen und Sulfate, die sogenannten Aerosole, die das einfallende Sonnenlicht dämpfen und daher kühlend im Wettergeschehen wirken.

Durch die stetige Veränderung und Erneuerung der Erdkruste aufgrund der Plattentektonik stellen sich immer wieder neue Verhältnisse auf der Erdoberfläche ein, die neue und veränderte Lebensräume für Pflanzen und Tiere bilden. Es ist diese stetige Veränderung der Umweltbedingungen und die Anpassung der Lebewelt an diese Gegebenheiten, die die Evolution entscheidend vorantreibt und neue Arten bildet. Es ist nicht vorstellbar, dass sich auf einer Erde ohne Plattentektonik das Leben so entwickelt hätte, wie wir es heute kennen. Das gilt ganz besonders für uns Menschen, ohne ständigen Fluss keine Entwicklung hin zum Menschen.

Aber auch Rohstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas als gespeicherte Sonnenenergie und Minerale und Erze als Folge des Kreislaufs der Gesteine gäbe es nicht ohne die mobile Erdkruste.

Fazit

Ausbruch des Anak Krakatau 2007

Naturereignisse wie Erdbeben, Vulkanausbrüche und deren Folgeerscheinungen hat es schon immer gegeben und wird es immer geben, so lange die Erde existiert. Sie nehmen weder zu noch werden sie heftiger. Sie sind unabdingbare Voraussetzung für alles Leben auf der Erde. Ohne die Aktivität aus dem Erdinneren wäre unsere Erde nichts als ein öder, lebloser Felsbrocken im All, es gäbe kein Wasser, keine Ozeane, keine Atmosphäre, kein Leben und mit Sicherheit keine Menschen. Und es gäbe niemand, der über Naturkatastrophen berichten könnte.

Ein segensreiches Naturereignis macht erst der Mensch mit seinem Hab und Gut zu einer Naturkatastrophe, nicht nur aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums und der steigenden Flächeninanspruchnahme in ohnehin gefährdeten Gebieten, sondern auch wegen der intensiveren Wahrnehmung durch die in Echtzeit um die Welt laufenden Katastrophenmeldungen.

Und Naturkatastrophen nehmen zu, wie sich aus den ansteigenden Versicherungsleistungen ablesen lässt. Die Münchner Rück hat dennoch in 2007 einen satten Rekordgewinn von 3,9 Milliarden EUR eingefahren! Gar nicht so dumm, dass sie das PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung) sponsort, dass gnadenlos die Klimahysterie schürt.

Die heutige Verteilung und Ausbildung der Kontinente und Ozeane auf der Erde, die gegenwärtigen Klimaverhältnisse und die rezente Lebewelt sind nur geologische Momentaufnahmen. Denn das Wesen der Erde ist die stetige Veränderung (siehe Novopangäa - die Erde in 250 Millionen Jahren: zum Artikel auf das Bild klicken)

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